Am
Donnerstag, 16. Februar 2011, 19 Uhr
erinnert
der Förderkreis Denkmal für die ermordeten Juden Europas
im
Ausstellungspavillon des Holocaust- Denkmals, Cora-Berliner-Straße
2,
(gegenüber d. Eingang Ort der Information)
an
die Schriftstellerin Irmgard Keun
(1905-1982),
deren
Bücher 1933 von den Nazis verbrannt wurden.
Moderation:
Lea Rosh
Katherina
Lange spielt Szenen aus Irmgard Keuns Kunstseidenem
Mädchen
Katherina
Lange und Walter Plathe plündern weiterhin Tuchos Beziehungskiste
und gehen mit ihrem Tucholsky-Programm:
"Fisch sucht Angel
oder
die im Bett hat immer recht"
nun auf Tour:
8.
+ 9. Februar 2012 - Leipzig, Kabarett "Die Funzel"
10. Februar
2012 - Berlin-Müggelheim, Neu-Helgoland
11. Februar
2012 - Wittenberg, Theater Phönix
13. Febuar
2012 - Hamburg, Winterhuder Fährhaus
3. März
2012 - Theater Schwedt
28. März
2012 - Theater Bernburg
29. März
2012 - Eberswalde, Kulturhaus Schwärzetal
30. März
2012 - Oranienburg, Orangerie
4. April 2012
- Freiberg/Sa., Nikolaikirche

Das Leben ist
eins der schwersten. Und erst die Liebe! Ganz zu schweigen von dem
Versuch, miteinander klar zu kommen.
ER und SIE sind nun mal Wesen von unterschiedlichen Sternen, sind
aus verschiedenem Holz.
Hinten noch einigermaßen ähnlich, vorn grundverschieden.
Paßt das zusammen? Kommt zusammen, was offensichtlich nicht
zusammengehört?
Und wenn, für wie lange? Oder gilt viel mehr: Gleich und gleich
gesellt sich gern?
Auf der Suche nach Antworten auf diese grundsätzlichen, lebenswichtigen
Fragen haben wir die Weltliteratur durchforstet.
Das Ergebnis ist
erstaunlich: Alles, was da an Statements, Liedern, Szenen, Songs,
Dialogen und Alleingängen zusammenkam,
stammt von einem Autor, der wußte, wovon er sprach, wenn er
zu dem Schlußkommt:
"Laßdie Liebe aus dem Spiel, wenn du liebst!" Denn:
Wer mehr liebt, der muß mehr leiden.
Sein Todestag
jährte sich kürzlich zum 75. Male Kurt Tucholsky
alias Theobald Tiger, Peter Panter, Ignaz Wrobel, Kaspar Hauser.
Aus seinen Liedern, Szenen, Glossen und Dialogen hat Volker Kühn
ein Stück montiert, das anläßlich von Tucholskys 75.
Todestag
mit Katherina Lange und Walter Plathe erstmals auf die Bühne
gebracht wurde.
Die CD zu diesem
Stück melancholischer Beziehungskiste erscheint bei duo-phon-records,
Edition
Berliner Musenkinder spezial,
unter der Bestellnummer 06 45 3.

Doppel-CD
"Fisch
sucht Angel"
oder
die im Bett hat immer recht"
Katheriana Lange und Walter Plathe plündern Tuchos Beziehungskiste
Buch und Regie: Volker Kühn
25.
10. 2011:
Enthüllung einer Berliner Gedenktafel
am TdW
Mit einer Berliner Gedenktafel soll an die 1921 von der Schauspielerin
Trude Hesterberg in den Kellerräumen des Theater des Westens
gegründete "Wilde Bühne" und das 10 Jahre später
am gleichen Ort von Friedrich Hollaender betriebene "Tingel-Tangel"
erinnert werden. Damit wird dieser Ort als Geburtsstätte des
deutschen literarisch-politischen Kabaretts dokumentiert.
Die Enthüllung der Tafel findet in einer kleinen Feierstunde
am Dienstag, dem 25. Oktober 2011 um 10.30 Uhr
im Stage Theater des Westens, Kantstr. 12, statt.
Volker Kühn wird die Laudatio halten und auf die Bedeutung
des Kabaretts eingehen, das vor 90 Jahren wegweisende Impulse gegeben
hat.
Katherina Lange wird aus diesem Anlaß einige Chansons der
zwanziger Jahre vortragen.
28.
11. 2011:
Günter Neumann in der Akademie der Künste
"Schlag nach bei Neumann"
nennt sich
ein Abend, auf dem Volker Kühn am Montag,
28. November, um 20 Uhr,
seine neue Doppel-CD in der Berliner Akademie
der Künste, Hanseatenweg 10,
vorstellen wird. Dabei geht es vor allem um die Kabarett-Songs und
Chansons des einstigen "Insulaner"-Chefs.
Neben Anmerkungen zu Leben und Werk des Berliner Kabarettisten werden
auch seine bekanntesten Lieder vorgetragen.
Zu den Mitwirkenden des Programms gehören Katherina Lange,
Ilja Richter und Franziska Troegner. Jürgen Beyer
begleitet am Piano.
Im
Januar
2012 gehen
Katherina Lange und
Ilja Richter drei Wochen lang mit
dem Theaterstück
"Ein Komiker aus Versehen"
auf Deutschland-Tournee.
Es handelt sich dabei um eine Hommage für den Schauspieler und
Kabarettisten Theo
Lingen.
VAGANTEN
BÜHNE, Kantstr. 12a, 10623 Berlin
Am 28. April 2011 war die URAUFFÜHRUNG
"DA HAM WIR DEN SALAT"
Videoausschnitt
-
VOM ZICKENKRIEG HINTER DEN KULISSEN
mit KATHERINA LANGE und ANNA BÖTTCHER

Foto: Marie-Lou
Sellem
Mach mir den
Spargel !
Wenn sich im Theater
Abend für Abend der Vorhang teilt und die Schweinwerfer zu glühen
beginnen, fällt Licht auf eine Wirklichkeit ganz besonderer
Art.
Da werden schon mal lammfromme Gemüter zu Hyänen und manches
Heißblut zum zartbesaiteten Seelchen. Ganz anders als im richtigen
Leben.
Auf den Brettern, die die Welt bedeuten, wünschte schon Schiller
das "Große aller Zeiten" zu sehen und kam zu dem Schluß:
Ernst ist das Leben und heiter die Kunst.
Und wenn nicht? Wenn das Heitere auf der Strecke bleibt, weil der
Klamauk die Oberhand zu gewinnen droht?
Kathy und Anni, die beiden Kleindarstellerinnen, die jeden Billigjob
annehmen müssen, um ihr Überleben zu sichern, haben nicht
die Qual der Wahl, wenn es um die Rollen geht, in die sie da schlüpfen
müssen, damit die Kasse stimmt. So finden sie sich plötzlich
in einer besseren Besenkammer wieder, die als Garderobe dient, in
der die beiden ihrem großen Auftritt entgegenfiebern - als Tomate
und Spargel auf dem Messetand der "Grünen Woche".
Das kollegiale Geplänkel zwischen den beiden ufert rasch - da
ist man sich selbst die Nächste - zum ausgewachsenen Weiberzoff
hinter den Kulissen aus:
Wer darf die Tomate geben und wer muß den Spargel mimen? Und
wie legt man die Rollen an? Vorder-, schwach-, flach- oder hintersinnig?
Trägt man dick auf oder unterspielt man das magere Textangebot?
Wo hört die Kunst auf und fängt der Werbespot an?
Während die eine noch immer vom Gretchen, der Desdemona oder
dem Käthchen träumt, hat die andere sich längst von
ihren Wunschrollen verabschiedet und im Clownskostüm übergewichtige
Kinder zum Verzehr von Fastfood-Produkten animiert. Und was tut man,
wenn ein Fernsehangebot winkt, das zwar mehrere Drehtage verspricht,
aber nur eine Rolle als mausetote Leiche zu bieten hat? Regisseur
Volker Kühn hat das Stück mit Katherina Lange und Anna Böttcher
entwickelt und ihnen diesen höchstvergnüglichen Zickenkrieg
in der Künstlergarderobe auf den Leib geschrieben.
Frühere
Veranstaltungen:

Freitag, 8. Oktober
2010, 20 Uhr · Akademie der Künste Berlin, Hanseatenweg,
Studiofoyer
Robert
Gilbert
"Meckern ist wichtig - nett
sein kann jeder"
Er gilt als einer
der letzten modernen Bänkelsänger und als unbestechlicher
Chronist seiner Epoche: Robert Gilbert.
Viele seiner
Songs gaben der Zeit, in der sie entstanden, Rhythmus und Sprache.
Seine "Ervolkslieder" wurden zu Evergreens
und sind bis heute populär geblieben, so "Das gibt's nur
einmal, das kommt nicht wieder" oder "Ein Freund, ein guter
Freund". Später schrieb er deutsche Fassungen für Musical-Erfolge
wie "My Fair Lady" und "Cabaret". Wichtiger
waren ihm aber die Verse, mit denen er sich immer wieder einmischte,
sozial engagierte Songs wie das "Stempellied"
oder die verletzlichen Zeilen aus den Jahren des Exils.
Volker Kühn skizziert Leben und Werk des Mannes, in dem Hannah
Arendt einen direkten Nachfahr Heinrich Heines sah.
Gilberts Motto "Meckern ist wichtig - nett sein kann jeder"
ist zugleich der Titel einer Doppel-CD mit historischen Aufnahmen,
die hier erstmals vorgestellt wird.
Mit Volker Kühn,
Katherina Lange, Ilja Richter, Cathlen Gawlich
Am Piano Nikolai Orloff
Eine Veranstaltung
der Berliner Akademie der Künste mit freundlicher
Unterstützung der Günter Neumann-Stiftung
Schöne
Bescherungen
Nach dem großen
Erfolg, den Julia Stemberger, Anna Böttcher, Katherina Lange,
David
Bennent, Guntbert Warns und Thomas Limpinsel vor einem Jahr am Renaissance-Theater
mit Alan Ayckbourns schwarzer Weihnachtskomödie "Frohe Feste"
hatten, ist das gleiche
Schauspieler-Team nun bis zum 11. Januar 2010 in "Schöne
Bescherungen"zu besichtigen.
Auch dieser Ayckbourn handelt wieder von den hochgestellten Erwartungen,
die die ganze
Familie mit dem Fest der Liebe verbindet und den Pannen, die das zur
Folge hat.

bereits
200 mal:
Das kunstseidene Mädchen
Renaissance-Theater Berlin (Bruckner-Foyer)
von Irmgard Keun
mit Katherina Lange
Regie: Volker Kühn
Nächste Vorstellung:
Freitag, 5. März 2010, 20 Uhr

"Katherina
Lange ist Doris", heißt es in einer Pressekritik, "sie
springt, lacht, singt Couplets, summt Schlagermelodien, tanzt, wirft
die Beine, umgarnt die Männer - die imaginierten auf der Bühne
und jene im Parkett. Unsereins staunt, wie verwandlungssicher die Aktrice
von einer Pose in die andere springt."
Am 5. März 2010 wird Katherina Lange in dieser Rolle zum 200.
Mal zu sehen sein.
Am Piano: Nikolai Orloff.
siehe auch:
http://www.renaissance-theater.de/rtberlin/index.html
Frohe
Feste

Katherina Lange
ist gegenwärtig eine der vielbeschäftigten Schauspielerinnen
in Berlin: Nachdem sie im Dezember, Januar, Februar und April mit
David Bennent, Julia Stemberger und Guntbert Warns in Alan Ayckbourns
schwarzer Komödie "Frohe Feste" auf der Bühne
des Berliner Renaissance-Theaters stand, war sie neben Walter
Plathe an der Uraufführung von Horst Pillaus neuem Stück
"Zille" im Theater am Kurfürstendamm beteiligt.
Am 2. Mai hatte sie wieder eine Premiere. Diesmal spielte sie
- wieder am Renaissance-Theater und wiederum an der Seite von
Guntbert Warns - drei Einakter des amerikanischen Erfolgsdramatikers
Neil LaBute in
"Der große Krieg",
"Die Furien", "Was Ernstes"
v.l.n.r.
Katherina Lange, Guntbert Warns, Josefin Platt
Mittwoch,
22. Oktober 2008, 20 Uhr, Akademie der Künste, Hanseatenweg
Es hat ein Gott mich ausgekotzt
Lieder und Texte des Brettl-Dichters Klabund